Tender Republic Ausschreibungen

Repräsentativität des deutschen Messnetzes für Bodendaten am Beispiel der Probenpunkte und Deskriptoren der vorgeschlagenen EU-Bodenrichtlinie

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle, Dessau-RoßlauFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 399 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

In diesem Vorhaben soll näher untersucht werden, inwieweit die in der europäischen Richtlinie vorgeschlagenen Deskriptoren bereits im Programm der BDF repräsentativ gemessen und ihre Ausprägung mittels der gewonnenen Daten charakterisiert werden können. Darüber hinaus soll ein Überblick über mögliche Verbesserungspotentiale gegeben werden. Auch soll untersucht werden, welche Bodendeskriptoren in anderen Messprogrammen erfasst werden oder vorliegen, wie z.B. in der Bodenzustandserhebung (BZE), über Copernicus Messprogramme, Daten der staatlichen geologischen Dienste und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, und von Forschungsprogrammen wie BonaRes oder landwirtschaftlichen Dauerfeldversuchen. Weiterhin soll untersucht werden, wie viele Probenpunkte möglicherweise in Deutschland hinzuzunehmen wären, um national repräsentative Aussagen zu unterschiedlichen Bodenparametern treffen zu können. Ziel des Gutachtens ist es, ein Skript mit dem Programm R zu erstellen und weiterzuentwickeln, das auf den Vorarbeiten des Joint Research Centre (JRC) zur Bestimmung einer repräsentativen Anzahl von Probenahmepunkten aufbaut, um eine statistisch gesicherte Aussage für bundesweite Auswertungen zu ermöglichen. Verschiedene Informationen, darunter räumlich explizite Daten zu Bodenregionen, Landnutzungsformen und sogenannte NUTS-Regionen , dienen unter anderem als Berechnungsgrundlage. Die bereits existierender Bodenmonitoringprogramme sollen bei den Berechnungen bevorzugt berücksichtigt werden. Das Skript wird so konzipiert, dass es möglichst universell an verschiedene Fragestellungen und Bodendeskriptoren angepasst werden kann. Die Ergebnisse dienen dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) dazu, die Bestrebungen für einen verstärkten und harmonisierten Schutz der Böden in Europa und in Deutschland in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern und weiterer Akteure zu unterstützen. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.