Schnieglinger Str. 71 (147a) - Krematorium, Ofensanierung, 013.01 Rohbauarbeiten
Stadt Nürnberg Hochbauamt, Nürnbergvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 214 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Bauleistung
- Ort der Leistung
- Nürnberg · Nürnberg (Stadt) · Bayern
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 15.07.2026 bis 15.03.2030
- CPV
- 45223220 Rohbauarbeiten45111100 Abbrucharbeiten · 45223500 Stahlbetonkonstruktionen · 45232452 Entwässerungsarbeiten · 45262212 Verbauarbeiten · 45262500 Maurerarbeiten · 45312310 Blitzschutzarbeiten
Beschreibung
1. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung: Im Rahmen der Sanierung des Krematoriums Nürnberg, Westfriedhof, ist es erforderlich das Technikgebäude baulich zu erweitern. Dabei wird das Bestandsgebäude des Krematoriums saniert und umgebaut, sowie mit gleicher Traufhöhe erweitert. Die Erweiterung erfolgt in westlicher Richtung, damit maximal entfernt von dem historischen denkmalgeschützten Bestandsgebäudeteilen. Die vorliegende Ausschreibung umfasst maßgeblich die Rohbauarbeiten für Umbau und Erweiterung, sowie Erdarbeiten, die Herstellung der Regenentwässerung und Gebäudedränagen. Als wichtige Randbedingung ist zu benennen, dass die Ausführung des Vorhabens in insgesamt fünf Bauphasen untergliedert ist und der Umbau/die Sanierung, sowie Erweiterung IM LAUFENDEN BETRIEB erfolgen müssen. Die Maßnahme umfasst abschnittsweise Bauleistungen, welche zum Teil komplexe Schnittstellen zur technischen Ausrüstung und zum Anlagenbau der Kremationsanlagen aufweisen. Ein Großteil der Gewerke und Leistungsbereiche wiederholt sich in den einzelnen Bauphasen. 2. Auflistung der auszuführenden Gewerke und Leistungsbereiche: Nachfolgend sind die maßgebenden Gewerke und Leistungsbereiche aufgeführt, welche zur Umsetzung des Projekts zwingend erforderlich sind. Daraus entstehende Schnittstellen müssen dem AN bewusst sein und durch ihn eigenständig koordiniert werden. a) Baustelleneinrichtung und Sicherungsmaßnahmen; b) Abbruch- und Rückbauarbeiten (u.a. mit gängigen Schadstoffen) im Innen- und Außenbereich; c) Abfallentsorgung mit Probenahmen, Analytik, Verwertung/Beseitigung; d) Erdarbeiten und Wasserhaltung; e) Spezialtiefbauarbeiten, teilweise im Gebäudebestand, einschließlich Wasserhaltung -> Trägerbohlwände einschl. Statik und Ausführungsplanung und Baugrubenverbau im Innenbereich des Bestandsgebäudes, einschl. Statik und Ausführungsplanung; f) Maurerarbeiten im Innenbereich Bestandsgebäude; g) Regen-, Drän-, und Schmutzwasserarbeiten -> Erdarbeiten, Leitungsnetze, Schächte, Hebeanlagen außerhalb der Gebäude, Anschlüsse an Bestandsleitungen und an das öffentliche Abwassernetz, Druckleitung einschl. Erdarbeiten ab der Hebeanlage Regen-/Dränagewasser zur Versickerungsmulde ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung; h) Beton- und Stahlbetonarbeiten -> Schalung, Bewehrung, Ortbetonarbeiten, Fertigbetonelemente für Wände, Decken und Attiken, Einbau von Stahlteilen; i) Abdichtungs- und Dämmarbeiten -> Abdichtung von Arbeits- und Bewegungsfugen (Fugenbleche u. -bänder), Flächenabdichtung außen, Dämmung erdberührter Bauteile; j) Blitzschutz- und Erdungsanlagen 3. Spezialtiefbauleistungen (Zusatzbeschreibung innenliegender Baugrubenverbau) Im Innenbereich des Bestandsgebäudes wird für die Herstellung der neuen Füchse eine tiefe Baugrube benötigt. Der Abstand zwischen dem jeweiligen Bauabschnitt und der benachbarten, sich in Betrieb befindlichen Ofenlinie ist derart beengt, dass eine freie Böschung für die Baugruben nicht möglich ist. Somit wird ein Baugrubenverbau als Trägerbohlwand erforderlich. Die Stahlträger sind als Kragträger ohne Rückverankerung konzipiert, sodass der Baugrubenverbau auch für den nachfolgenden Bauabschnitt als Böschungssicherung (mit gespiegelter Baugrubensituation) verwendet werden kann. Die Anordnung der Träger ist im Wesentlichen regelmäßig, muss aber in Abhängigkeit der vorhandenen Leitungen und Bestandsbauteile in Teilbereichen individuell im Achsabstand angepasst werden. Aufgrund der niedrigen Arbeitshöhe im 2. Untergeschoss sind die Arbeiten mit entsprechend kleinen Fahrzeugen auszuführen. Die Stahlträger müssen in der Höhe mehrfach gestoßen werden. Die Gründung der Hilfsfundamente für die Abstützungen im Bauzustand innerhalb der jeweiligen Baugrube werden nach dem gleichen Prinzip wie der Baugrubenverbau hergestellt. Lediglich die Ausfachungen zwischen den Stahlträgern entfallen. Die Stahlträger verbleiben in der Regel im Baugrund.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt dechant hoch- und ingenieurbau gmbh aus Weismain am 21.05.2026. 3 Angebote gingen ein.
- Los 1dechant hoch- und ingenieurbau gmbh, Weismain21.05.2026
Ähnliche offene Verfahren
Metallbau in Deutschland, nach Frist sortiert. Alle anzeigen
- heute, in 10 StundenNeubau eines Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshauses - Gemeinde Ostenfeld - RohbauarbeitenAmt Nordsee-Treene · Öffentliche Ausschreibung · OstenfeldOstenfeldnicht angegeben
- heute, in 10 StundenHEAE MBW - H2 - Entkernung- und RohbauarbeitenLand Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe · Offenes Verfahren · GießenGießennicht angegeben
- heute, in 10 StundenOhnhorststraße 18 - RohbauGMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH · Offenes Verfahren · Hamburg · 11.042.000 €Hamburg11.042.000 €
- heute, in 10 StundenSM KL-Metallrahmen und PolycarbonatplattenLBM Rheinland-Pfalz Zentrale · Offenes Verfahren · rodenbachrodenbachnicht angegeben
- heute, in 10 StundenOberer Brühl - Metallrahmeneinfassung für hinterlüftete FassadeStadt Villingen-Schwenningen · Offenes Verfahren · Villingen-SchwenningenVillingen-Schwenningennicht angegeben
- heute, in 12 StundenErweiterter Rohbau für die 4. Reinigungsstufe der Kläranlage LangenAbwasserverband Langen – Egelsbach – Erzhausen · Offenes Verfahren · LangenLangennicht angegeben