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Schutzgebiete weiterentwickeln: Steigerung der Resilienz und Stärkung für den natürlichen Klimaschutz

Bundesamt für Naturschutz, BonnFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 749 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Im Rahmen des Schutzgebietsprogramms des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) wurden die Mitgliedstaaten 2004 aufgefordert, Aktionspläne für Schutzgebiete zu entwickeln, umzusetzen und fortzuschreiben. 2022 hat die Staatengemeinschaft auf der Weltnaturkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) im kanadischen Montreal einen neuen globalen Rahmen für die biologische Vielfalt beschlossen (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework, GBF). Die nationale Umsetzung zu den Zielen des globalen Rahmens für die biologische Vielfalt (GFB) und der EU-Biodiversitätsstrategie soll im Rahmen des “Aktionsplans Schutzgebiete” unterstützt werden. Leitziel ist es, die Wirksamkeit bestehender Schutzgebiete zu verbessern und zu erhöhen. Hierzu wird derzeit auf der BfN-Website die Darstellung des inhaltlichen Rahmens des Aktionsplans eingerichtet. Hier werden zukünftig Informationen zum Aktionsplan mit den Schwerpunktthemen bereitgestellt und entsprechende Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen verlinkt. Die Umsetzung des Aktionsplans soll über konkrete Förderprojekte von Bund und Ländern erfolgen. Das FuE Vorhaben soll den dafür notwendigen Prozess initiieren und unterstützen. Innerhalb des Vorhabens ist eine Tagungsreihe geplant, die der Vernetzung und dem Austausch von beteiligten Schutzgebiets-Akteur*innen dient. Die Tagungsreihe wird von zwei Studien flankiert, die den Prozess des Aktionsplans Schutzgebiete voranbringen. Die Studien sollen zum einen wichtige Erkenntnisse zur möglichen Projektumsetzung in der Schutzgebietskulisse liefern und zum anderen Wege finden, um die Fördermittellandschaft effektiver für Schutzgebietsverwaltungen zu gestalten. Eine weitere Aufgabe besteht in der Zusammenstellung von Benefits von Schutzgebieten als Argumentationsgrundlage für unterschiedliche Zielgruppen. Hierzu sollen bereits vorhandenen Bestandsdaten herangezogen werden.