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Stadtverwaltung Pirna, Bau Radweg Gottleubatal, 1. Planungsabschnitt: Ingenieurbauwerk Seidewitzbrücke Flusskilometer 0+257, 01796 Pirna

Stadtverwaltung Pirna, PirnaFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 903 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
Pirna · Sachsen
Veröffentlicht
Branche
Bau
CPV
45000000 Bauarbeiten43000000 Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen · 44000000 Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen) · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Pirna; Bereich/Abteilung: Fachdienst Förderung & Vergabe; Straße, Hausnummer: Am Markt 1/2; Postleitzahl: 01796; Ort: Pirna; Land: DE; Telefon: +49 3501556343; Internet-Adresse: www.pirna.de; E-Mail: albrecht.godau@pirna.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Bauvertrag nach VOB/B e) Ort(e) der Ausführung: Postleitzahl: 01796; Ort: Pirna; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Die Stadt Pirna plant die Errichtung eines Radweges im Gottleubatal. Der erste Planungsabschnitt PA.1 beinhaltet den Neubau einer Radwegbrücke zur Überquerung der Seidewitz zwischen der Waschhausstraße und der Zehistaer Straße in Pirna. Am vorgesehenen Standort der Radwegbrücke befindet sich ein altes Wiederlager einer Eisenbahnbrücke. Die Eisenbahnbrücke wurde im Jahr 2022 zurückgebaut. Im Zuge des Rückbaus wurde das linke Widerlager belassen und mit einer Stahlbetonkappe abgedeckt. Die neue Radwegbrücke wird an der Stelle der früheren Eisenbahnbrücke errichtet. Die Trassierung des Radweges verläuft auf dem vorhandenen Weg (Waschhausweg). Im Bereich der Seidewitz ist die Trasse des Radweges um ca. 2 m nach Nordosten (unterstrom)verschwenkt. Die geplante Breite des Radweges beträgt 5,0 m auf dem Abschnitt nordwestlich der Brücke und 3,0 m auf dem Abschnitt südöstlich der Brücke. Beidseitig des Radweges sind Bankette mit einer Breite von jeweils 0,5 m geplant. Die geplante Radwegbrücke überspannt die Seidewitz, das bestehende linke Widerlager der früheren Eisenbahnbrücke und die rechte Uferböschung. Die lichte Weite ergibt sich damit zu14,65 m. Die nutzbare Breite zwischen den Geländern beträgt 4,0 m. Im Bauwerksbereich wird der Querschnitt mit einer Querneigung von 1% ausgebildet. Im Längsschnitt wird der Überbau aus Stahlprofilen bogenförmig mit einem Radius von 100 m ausgeführt. Die Widerlager werden mit jeweils 5 Mikropfählen gegründet. Die Pfähle werden vertikal bzw. als Schrägpfähle mit einer Neigung von 2,4:1 ausgeführt. Die Widerlager werden aus Beton C30/37 LP, XC4, XD3, XF4, XM1 und Betonstahl B 500 B hergestellt. Die Gründungsebene liegt bei 121,40 m DHHN bzw. 121,20 m DHHN. Der Überbau wird aus 6 biegesteif in die Widerlager eingespannten Stahlprofilen aus Baustahl S355 JR gebildet. Die Träger werden dazu vor der Betonage in der Widerlagerschalung positioniert. Am nordwestlichen Widerlager werden die Träger auf der vorhandenen Brüstung abgestützt, auf der südöstlichen Seite werden die Träger auf Hilfskonstruktionen im teilhergestellten Widerlager abgesetzt. Die Fahrbahn wird mit Planken aus glasfaserverstärktem Kunststoff ausgeführt, die mit den Überbaustahlprofilen verschraubt werden. Die Bohrungen in den Hauptträgern sind vor dem Feuerverzinken herzustellen. Für den späteren Einbau der GFK-Planken sind die erhöhten Anforderungen an die Toleranzen zu beachten. Die Einhaltung der Passgenauigkeit ist durch geeignete Maßnahmen (Vormontage der Belagsbohlen, Einbaulehren o.ä.) nach Wahl des AN sicherzustellen. Zur Erhöhung der Griffigkeit werden die Planken mit einem reaktionsharzgebundenem Dünnbelag ausgestattet. Die Oberfläche der direkt befahrenen stahlbetonwiderlager wird mit Besenstrich ausgeführt. Arbeitsfugen werden, außer denen, die im Bauwerksplan dargestellt sind, nicht zugelassen. Alle Arbeitsfugen sind durch Sandstrahlen gem. ZTV-ING, Teil 3, Kapitel 3, Nr. 2.1 aufzurauen. g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 01.06.2024, Ende: 15.09.2024 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Entfällt, da Nebenangebote zugelassen sind. k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Entfällt, da die Abgabe mehrerer Hauptangebote zugelassen ist. l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2899322/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 16.04.2024, 10:00 Uhr; Bindefrist: 31.05.2024 p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt. s) Eröffnungstermin: Datum: 16.04.2024, 10:00 Uhr; Ort: Stadtverwaltung Pirna, Fachdienst Förderung & Vergabe; Personen, die anwesend sein dürfen: keine t) Sicherheiten: siehe Vergabeunterlagen u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Abschlags- und Schlusszahlung nach VOB/B und den Zusätzlichen Vertragsbedingungen v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Der Bieter hat eine Bescheinigung über den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder das ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärungen zur Eignung“ einzureichen. Bescheinigungen anderer Präqualifizierungsstellen werden anerkannt, wenn hinterlegte Dokumente einsehbar sind und in der Bescheinigung angegeben wird, welche Eignungskriterien anhand welcher Dokumente bei der Präqualifizierung geprüft wurden. Die Eigenerklärungen des Formblattes 124 müssen nachträglich mit entsprechenden Nachweisen untersetzt werden, sollte das Angebot in die engere Wahl kommen. x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - Vergabeprüfstelle; Straße, Hausnummer: Weißeritzstraße 7; Postleitzahl: 01744; Ort: Dippoldiswalde; Land: DE; E-Mail: vergabestelle@landratsamt-pirna.de Brücken/ Tunnel (Bau)

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