Talsperre Lichtenberg Komplexsanierung VE 2 Entwässerungsanlage mit Gewebeschläuchen im Dammvorland
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Freiberger Mulde/ZschopauFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 889 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- Lichtenberg · Sachsen
- Veröffentlicht
- Branche
- Bau
- CPV
- 45000000 Bauarbeiten43000000 Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen · 44000000 Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen) · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Beschreibung
a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau; Straße, Hausnummer: Am Roten Turm 1; Postleitzahl: 09496; Ort: Marienberg; Land: DE; Telefon: +49 37367310-0; Fax: +49 37367310-130; Internet-Adresse: www.talsperren-sachsen.de; E-Mail: Betrieb.FMZ@ltv.sachsen.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Bauvertrag, Einheitspreisvertrag e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde / Zschopau; Straße, Hausnummer: Forststraße 9; Postleitzahl: 09638; Ort: Lichtenberg; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Die Leistung dieser Maßnahme dient dem Reduzieren von Schwebstoffeintrag und Eintrag mobilisierter Sedimentteilchen in die Vorflut während des Abfischens, der Restentleerung und während des Spülen des Beckengerinnes. Das Reduzieren ist durch eine Entwässerungsanlage mit Gewebeschläuchen sicherzustellen. Deren Einsatzzeit ist mit 24 h/KT für 19 KT und mit 8h/AT für 9AT geplant. Der max. Durchfluss durch die Anlage muss mind. 350 l/s betragen. Der Trübungswert als Indikator des Erfolgs darf nach Durchlaufen der Gewebeschläuche den Wert 40 TE/F nicht überschreiten. Es wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Leistung nicht um eine bewusste Sedimententnahme im Beckenraum handelt, also kein Beräumen der Beckensohle oder des Beckengerinnes während des Abstaus oder während des Beckenleerstands. Der AG stellt dem AN die rechte Dammvorlandseite entlang der Vorflut als Baufeld zum Aufstellen und Betreiben seiner Anlage und der Gewebeschläuche inkl. Bodenlagerflächen bereit. Die Baufeldgröße beträgt ca. 2.700 m². Die in den Gewebeschläuche zurückgehaltene Sedimentmasse wird ca. 320 t betragen und ist dem LAGA-Zuordnungswert >Z2, erfüllt DKII (nach DepV), zuzuordnen. Die Einsatzzeit des AN erfolgt in zwei Zeiträumen, Zeitraum 1 endet mit dem Beckenleerstand und der Gerinnespülung des Beckens und Zeitraum 2 umfasst das Rückbauen, Entsorgen und die Baufeldflächenwiederherstellung. Während des Einsatzzeiträume 1 und 2 hat der AN eine Rufbereitschaft 24h/KT abzusichern. - Einsatz einer Entwässerungsanlage mit Gewebeschläuchen im Dammvorland zum Reduzieren des Eintrübens der Vorflut während des Abstaus. Es geht bei dieser Leistung nicht um die bewusste Sedimententnahme im Beckenraum. - Zwei Einsatzzeiträume Aufbau, Einsatz und Rückbau der Entwässerungsanlage Entsorgen der Sedimente, den Rückbau der Gewebeschläuche und Wiederherstellung der Baufeldoberfläche - Betrieb der Entwässerungsanlage 19 KT im 24h Betrieb - Durchsatz bis 350 l/s während Abstauphase und Abfischung - Betrieb der Entwässerungsanlage 9 AT im 8h Betrieb - Erdarbeiten für Gründungsfläche Gewebeschläuche ca. 260 m³ - Gewebeschläuche ca. 10x5m, ca. 7 Stk. - Anfallendes Sediment entsorgen ca. 320 to - Rufbereitschaft (24h) sicherstellen g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 13.09.2024, Ende: 04.07.2025, Als Vertragsfrist vereinbarte Einzelfristen: Entwässerungsanlage funktions- und betriebsbereit: 25.10.2024 Ende Zeitraum 1 vor Ort: 13.12.2024, weitere Termine s. BB Ziff. 4.1 Ablaufplan Beginn Zeitraum 2 vor Ort: vom 02.06.2025 bis 04.07.2025 oder vom 01.09.2025 - 02.10.2025 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Nebenangebote sind nicht zugelassen. Nebenangebote sind nicht zugelassen. k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen. Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen. l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2936870/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 30.04.2024, 13:00 Uhr; Bindefrist: 14.06.2024 p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt. s) Eröffnungstermin: Datum: 30.04.2024, 13:00 Uhr; Ort: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde / Zschopau; Personen, die anwesend sein dürfen: Es sind keine Bieter oder deren bevollmächtigte Vertreter zur elektronischen Angebotsöffnung zugelassen. t) Sicherheiten: Siehe Vergabeunterlagen. Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 Prozent. Sicherheit für die Mängelansprüche in Höhe von 3 Prozent. Es werden nur Sicherheitsbürgschaften von einem in Deutschland bzw. der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut bzw. Kreditversicherer akzeptiert u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Abschlags- und Schlusszahlungen nach § 16 VOB/B sowie den Besonderen Vertragsbedingungen FBL 214 und Anlage zu den Besonderen Vertragsbedingungen. v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifizierung von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Soweit die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenzen nicht oder nicht in geforderter Anzahl mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind bzw. nicht die bekannt gemachten Anforderungen an die Referenzen erfüllen, sind mit dem Angebot zusätzliche vergleichbare bzw. den Mindestanforderungen entsprechende Referenzen einzureichen, andernfalls ist das Angebot auszuschließen. Sofern der AG bereits im Besitz entsprechender Referenzen ist, ist hierauf durch den Bieter mit dem Angebot hinzuweisen und die Referenzen zu benennen. Von den Bietern der engeren Wahl wird soweit nicht im PQ hinterlegt, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. die Bescheinigung in Steuersachen nachgefordert. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung, FB 124" ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Nachweise. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlagen durch Vorlage der in der " Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stelle zu bestätigen. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters sowie der Einhaltung der Anforderungen in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Der Bieter hat seine Eignung durch Referenzen, die mit der angefragten Leistung vergleichbar sind, nachzuweisen. Der Bieter hat vergleichbare Firmenreferenzen dem Angebot beizulegen. Die Firmenreferenzen zur Entwässerungsanlage sollen folgenden Kriterien entsprechen: - Referenz(en) umfassen mind. den Leistungsteil Entwässerungsanlage für Wasser-Sediment-Gemische mit den eingesetzten Ausrüstungen, wie Pumpen, Druckleitungen, Flockungsstationen, Container und Gewebeschläuchen sowie eingesetzter Messtechnik und Übertragungstechnik der Messwerte. - mind. eine vergleichbare Referenz, die den obigen Leitungsteil enthält. Ist für den Referenzzeitraum der letzten 5 Kalenderjahre beizulegen, unabhängig der Forderungen des beizulegenden FB 124 oder den Datensätzen auf den PQ-Plattformen zur Präqualifizierungs-Registrierungsnummer. - Referenzdarstellung je Referenz auf max. 2 Blatt A4 mit Fotos: Datenangaben sind erforderlich zu: – Leistungszeitraum, - Maßnahme, Maßnahmenträger, AG, - Vertragskosten, - Einsatz als AN, ARGE-Partner oder als Nachunternehmer (NU) für den als Referenz angesetzten Leistungsanteil, - Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter vor Ort, - Einsatzdauer Entwässerungsanlage, max. Durchfluss durch die Entwässerungsanlage, eingesetzte Pumpen mit kW-Angabe und Stückzahl, eingesetztes Flockungsmittel, eingesetzte Gewebeschläuche mit Anzahl und Geometrie, - entsorgte Sedimentmasse, - erläuternde Skizze oder Fotos zum Ausrüstungslayout der eingesetzten Gesamtanlage Um Missverständnisse während der Angebotsprüfung zu vermeiden ist von allen Bietern der Referenznachweis durch physisch dem Angebot beizulegende Referenz(en) zu führen. Mit dem Angebot weitere vorzulegende Dokumente/Nachweise/ Konzepte: - Referenzen Entwässerungsanlage, s. Ziff. 1.4 - Ablaufplan, s. Ziff. 1.5 - Baustelleneinrichtungsskizze, s. Ziff. 1.5 - Kontaktdaten des Sachverständigen, s. LV-Pos. 1.1.10 und 1.2.10 - Kontaktdaten der Entsorgungseinrichtung zur Abnahme der Sedimente gem. LV-Pos. 3.1.10 - Kontaktdaten der Entsorgungseinrichtung zur Abnahme der Sedimente gem. LV-Pos. 3.1.11 (Zulagepos.) falls Kontaktdaten gegenüber Entsorgungseinrichtung gem. LV-Pos. 3.1.10 abweichen x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Sächsisches Staatsministerium für Energie,Klimaschutz,Umwelt und Landwirtschaft; Straße, Hausnummer: Wilhelm - Buck - Straße 4; Postleitzahl: 01097; Ort: Dresden; Land: DE; E-Mail: Poststelle@smekul.sachsen.de Entwässerungskanäle,Talsperren (Komplettleistung)
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