Talsperre Lichtenberg Komplexsanierung VE 3-VS Einsatz Regulierungsschütz am Auslaufbauwerk des Vorsperrendamms
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Freiberger Mulde/ZschopauFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 888 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- Lichtenberg · Sachsen
- Veröffentlicht
- Branche
- Bau
- CPV
- 45000000 Bauarbeiten43000000 Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen · 44000000 Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen) · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau; Straße, Hausnummer: Am Roten Turm 1; Postleitzahl: 09496; Ort: Marienberg; Land: DE; Telefon: +49 37367310-0; Fax: +49 37367310-130; Internet-Adresse: www.talsperren-sachsen.de; E-Mail: Betrieb.FMZ@ltv.sachsen.de b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. d) Art des Auftrages: Bauvertrag, Einheitspreisvertrag e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde / Zschopau, Talsperre Lichtenberg; Straße, Hausnummer: Forststraße 9; Postleitzahl: 09638; Ort: Lichtenberg; Land: DE f) Art und Umfang der Leistung: Das Umsetzen der Maßnahme dient dem AG während des geplanten Beckenleerstands von ca. 2 Jahren zur Regulierung der Wassserabgabe aus der Vorsperre durch den Grundablass mit max. 3 m³/s. Die Leistung umfasst temporäre Bauteile, die während des Beckenleerstands vom AG als temporäre Arbeitsstätte Regulierschütz genutzt werden. Die temporären Bauteile umfassen bauseitig das Regulierschütz mit abgesetzter Steuerstelle, Schutzrohre auf Dammböschung, Treppenläufe mit Absturzsicherungen zum Erreichen der temporären Arbeitsstätte am Auslaufbauwerk von der Dammkrone. Seitens der technischen Ausrüstung ist für die temporäre Arbeitsstätte Beleuchtung erforderlich. Weiterhin wird die vorhandene EMSR-Technik an der Vorsperre permanent modernisiert und erweitert. Das Baufeld der permanenten EMSR-Technik umfasst die vorhanden Kabeltrassen und Verbraucher im unmittelbaren Bereich der Vorsperre. Das Baufeld für das Regulierschütz und seines Zugangs liegt am hauptsperrenseitigen Dammfuß am Auslaufbauwerk bzw. auf der Dammböschung. Für den temporären Arbeitsplatz sind Werksplanungen, Werksfertigungen, Montagen und Demontagen erforderlich. Die Vorsperre befindet sich in der Trinkwasserschutzzone 1, somit ist das Aufstellen von sanitären Anlagen, von Netzersatzanlagen und das Betanken von Fahrzeugen ausgeschlossen. Der AG stellt dem AN aus der Vorsperrenanlage 3 kW Leistung während der beiden Einsatzzeiträume vor Ort zur Verfügung. Die Einsatzzeit des AN erfolgt in zwei Zeiträumen. Zeitraum 1 endet während des Abstaus des Hauptbeckens mit Funktionsprüfung des temporären Regulierschützes und der EMSR-Technik. Zeitraum 2 umfasst das Rückbauen der temporären Bauteile, deren Entsorgung und die Baufeldflächenwiederherstellung. Während der Einsatzzeiträume 1 und 2 hat der AN eine Rufbereitschaft 24h/KT abzusichern. - Steuerung der Wasserabgabe aus der Vorsperre für max. 3 m³/s durch ein herzustellendes, zu montierenden Regulierschütz an der vertikalen Stirnwamd des Auslaufbauwerks während des Beckenleerstands von ca. zwei Jahren. - Rückbau der temporären Bauteile vor Wiedereinstau - EMSR-Leistungen: temporäre Mastleuchten für Arbeitsplatzes Regulierschütz, Erdung, Verkabelung, Datenübertragung permanente Mastleuchten, Verkabelung, Erdung, Installation von Kameras, Sensorik - Zwei Einsatzzeiträume - Temporäres Kniestabgeländer ca. 6 m Länge - Temporäre Treppenläufe Metall oder Holz mit einseitgem geländer, Mindestlaufbreite 88 cm, Stufenanzahl 5 bzw. 32 - Temporärer Handlauf aus Rundholzsatz inkl. Pfosten: Länge ca. 20 m - Betonbohrungen für Ankerdübel bis M24: ca. 36 Stk. - Betonschneiden: ca. 4m - Werks-/Montageplanung - Temporäres Regulierschütz als Gleitschütz; Schweißkonstruktion ca. 1,2 to - Temporäres Stahlschutzrohr für 2xDN30 Kunsstoffrohre mit Verkabelung: ca. 24m Länge - Rufbereitschaft (24h) sicherstellen g) Es werden Planungsleistungen gefordert: Werks- und Montageplanungen h) Aufteilung in mehrere Lose: nein i) Ausführungsfristen: Beginn: 09.09.2024, Ende: 27.11.2026, Als Vertragsfrist vereinbarte Einzelfristen: Ende Zeitraum 1 vor Ort: 28.10.2024, weitere Meilensteine s.a. BB Ziff. 4.1 Ablaufplan Beginn Zeitraum 2 vor Ort: 02.11.2026 j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Nebenangebote sind nicht zugelassen. Nebenangebote sind nicht zugelassen. k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen. Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen. l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2935803/zustellweg-auswaehlen. m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt n) entfällt o) Frist für den Eingang der Angebote: 30.04.2024, 14:00 Uhr; Bindefrist: 14.06.2024 p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben. q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Die Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen genannt. s) Eröffnungstermin: Datum: 30.04.2024, 14:00 Uhr; Ort: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde / Zschopau; Personen, die anwesend sein dürfen: Es sind keine Bieter oder deren bevollmächtigte Vertreter zur elektronischen Angebotsöffnung zugelassen. t) Sicherheiten: Siehe Vergabeunterlagen. Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 Prozent. Sicherheit für die Mängelansprüche in Höhe von 3 Prozent. Es werden nur Sicherheitsbürgschaften von einem in Deutschland bzw. der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut bzw. Kreditversicherer akzeptiert u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: Abschlags- und Schlusszahlungen nach § 16 VOB/B sowie den Besonderen Vertragsbedingungen FBL 214 und Anlage zu den Besonderen Vertragsbedingungen. v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter. w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifizierung von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Soweit die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenzen nicht oder nicht in geforderter Anzahl mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind bzw. nicht die bekannt gemachten Anforderungen an die Referenzen erfüllen, sind mit dem Angebot zusätzliche vergleichbare bzw. den Mindestanforderungen entsprechende Referenzen einzureichen, andernfalls ist das Angebot auszuschließen. Sofern der AG bereits im Besitz entsprechender Referenzen ist, ist hierauf durch den Bieter mit dem Angebot hinzuweisen und die Referenzen zu benennen. Von den Bietern der engeren Wahl wird soweit nicht im PQ hinterlegt, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. die Bescheinigung in Steuersachen nachgefordert. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung, FB 124" ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Nachweise. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlagen durch Vorlage der in der " Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stelle zu bestätigen. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters sowie der Einhaltung der Anforderungen in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Referenzen: Der Bieter hat seine Eignung durch Referenzen, die mit der angefragten Leistung vergleichbar sind, nachzuweisen. Der Bieter hat vergleichbare Firmenreferenzen dem Angebot beizulegen. Die Firmenreferenzen zum temporären Bauteil Regulierschütz sollen folgenden Kriterien entsprechen: - Referenz(en) umfassen mind. die Leistungsteile Werksplanung, Werksfertigung und Montage von Stahlwasserbauteilen an Betonkonstruktionen. Die Referenz zu den Einzelleistungsteilen können auch Einzelreferenzen sein, vom Bieter oder von seinen angezeigten Nachunternehmer. - mind. eine vergleichbare Referenz, die alle obigen Leistungsteile enthält oder Einzelreferenzen je Leistungsteil(e) im Referenzzeitraum der letzten 5 Kalenderjahre ist/sind beizulegen, unabhängig der Forderungen des beizulegenden FB 124 oder den Datensätzen auf den PQ-Plattformen zur Präqualifizierungs-Registrierungsnummer. - Referenzdarstellung je Referenz auf max. 2 Blatt A4 mit Fotos: Datenangaben sind erforderlich zu: - Leistungszeitraum, - Maßnahme, Maßnahmenträger, AG, - Vertragskosten, - Einsatz als AN, ARGE-Partner oder als Nachunternehmer (NU) für den als Referenz angesetzten Leistungsanteil, - Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter, - Gesamtgewicht geplanter, gefertigter und/oder montierter Stahlwasserbauteile inkl. auszuweisende Zeiträume zu Werksplanung, Werksfertigung und Montage vor Ort. - Nachweis der Mitarbeiter - Qualifikation für Ausführungsklasse EXC 3 nach DIN EN 1090. Um Missverständnisse während der Angebotsprüfung zu vermeiden ist von allen Bietern der Referenznachweis durch physisch dem Angebot beizulegende Referenz(en) zu führen. Weitere mit dem Angebot vorzulegende physische Dokumente / Nachweise: - Ablaufplan, s. Leistungsbeschreibung Ziff. 1.5 - Kontaktdaten des Sachverständigen, s. LV-Pos. 1.1.10 und 1.2.10 x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Sächsisches Staatsministerium für Energie,Klimaschutz,Umwelt und Landwirtschaft; Straße, Hausnummer: Wilhelm - Buck - Straße 4; Postleitzahl: 01097; Ort: Dresden; Land: DE; E-Mail: Poststelle@smekul.sachsen.de EMSR-Ausrüstung,Talsperren (Komplettleistung)
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