Tender Republic Ausschreibungen

Technisches Erkundungsprogramm Kampfmittel Oberer Neckar

Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg, HeidelbergFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 754 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht
CPV
71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg plant die flächendeckende Errichtung von Grundwassermessstellen (GWMSt) entlang des Oberen Neckars an den Bauwerken der WSV. Hierfür werden an 15 Staustufen von Horkheim bis Deizisau ca. 170 Messstellen neu errichtet. Im Zuge der Planung wurden die Bohrpunkte festgelegt und mit Hilfe der vorliegenden Historisch genetischen Rekonstruktion (HgR) auf Kampfmittelverdacht untersucht. Der Verdacht einer Kampfmittelbelastung und damit einer Gefahr für die Schutzgüter durch die HgR konnte an ca. 95 Messstellen nicht ausgeräumt werden. Aus diesem Grund ist gemäß Baufachlicher Richtlinie Kampfmittelräumung eine Technische Erkundung der Kampfmittelbelastung durchzuführen. Die Durchführung von jeglichen Erkundungsarbeiten nach Kampfmitteln ist nur speziell geschulten und zugelassenen Fachunternehmen nach § 7 und § 20 Sprengstoffgesetz gestattet. Das Ziel der Technischen Erkundung ist, die Gefährdungsabschätzung der Kampfmittelbelastung zu ermitteln. Zu Beginn der Technischen Erkundung ist eine Nachrecherche oder Nacherfassung von in der HgR nicht abschließend geklärten Aspekten und Daten notwendig. Auf dieser Grundlage erfolgt eine fachgutachterliche Beurteilung, ob Bohrpunkte aus dem Kampfmittelverdacht entlassen werden können. Im Hinblick auf die nachfolgende Baumaßnahme werden somit die Anzahl der notwendigen Kampfmittelbohrungen reduziert und die damit verbundenen Kosten vermieden. Für alle Bohransatzpunkte, wo weiterhin Kampfmittelverdacht besteht, soll eine Gefährdungsbeurteilung gem. DGUV_201-027 ein Sondier- und Räumungskonzept und ein auf die Maßnahme bezogener A+S-Plan gem. DGUV 201-027 erstellt werden. Ebenfalls ist das Erstellen von Ausschreibungsunterlagen nach Standardleistungskatalog und den einschlägigen Vorschriften der WSV für die Bohrarbeiten (Kampfmittelsondierung) Bestandteil der zu vergebenden Leistung. Die Bearbeitung darf nur durch eine Person mit gültigem Befähigungsschein nach § 20 Sprengstoffgesetz (SprengG) erfolgen. Folgende Leistungen müssen erbracht werden: - Nachrecherche oder Nacherfassung von in der HgR nicht abschließend geklärten Aspekten und Daten an ca. 170 Bohrpunkten - Entlassen von Bohrpunkten aus dem Kampfmittelverdacht - Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung gem. DGUV 201-027 - Erstellen eines Sondier- und Räumungskonzeptes - Erstellen eines auf die Maßnahme bezogenen A+S-Plans gem. DGUV 201-027 - Erstellen von Ausschreibungsunterlagen nach Standardleistungskatalog (STLK W 203) und den einschlägigen Vorschriften der WSV (insb. VV-WSV 2102, ZTV W 203) für die Bohrarbeiten (Kampfmittelsondierung) - Beraten des Auftraggebers während der Bauausführung

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