Trägerbefragung zur Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung 2025 (BAV 2025)
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- keine Frist angegeben
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- Wartung und Instandhaltung
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Beschreibung
Mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu vergebenden Forschungsvorhaben sollen empirische Daten zur Verbreitung und Entwicklung der betrieblichen Altersversorgung in ihren verschiedenen Durchführungswegen erhoben werden. Das Forschungsprojekt soll im Januar 2026 beginnen und bis Ende Oktober 2026 abgeschlossen sein. Die Erhebung soll im Frühjahr 2026 erfolgen und Angaben aus den Jahren 2024 und 2025 jeweils im Dezember erfassen. Grundlage ist eine Befragung der Versorgungsträger der betrieblichen Altersversorgung der folgenden Durchführungswege: Pensionskassen, Pensionsfonds, Zusatzversorgungsträger im öffentlichen Dienst, Anbieter von Direktversicherungen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sind das Befragungs- und Erhebungskonzept für die Trägerbefragung auf Grundlage der früher bereits durchgeführten Trägerbefragungen (zuletzt 2023, veröffentlicht im BMAS Forschungsbericht 651) zu erstellen. Auf dieser Grundlage wird eine schriftliche Trägerbefragung (inkl. CAWI-Option) durchgeführt. Eine hohe Teilnahmequote der befragten Trägereinrichtungen ist sicherzustellen. Für die beiden Durchführungswege Direktzusagen und Unterstützungskassen ist keine Befragung vorgesehen. Stattdessen sollen zentrale Daten auf Basis der Statistiken des Pensions-Sicherungs-Vereins auf Gegenseitigkeit (PSVaG) ermittelt werden. Es soll ein Konzept zur Datenprüfung und Datenaufbereitung entwickelt werden. Im Rahmen der Datenprüfung sollen fehlende oder inkonsistente Angaben durch Rückfragen oder Nacherhebungen oder durch Hinzuziehen anderer Datenquellen korrigiert oder ergänzt werden. Doppelerfassungen aufgrund von Mehrfachanwartschaften sollen soweit möglich herausgerechnet werden. Da es sich um eine Fortschreibung bestehender Zeitreihen handelt, ist insbesondere zu gewährleisten, dass die Ergebnisse in der zeitlichen Entwicklung plausibel sind. Für die nicht an der Befragung teilnehmenden Träger ist eine Hochrechnung der Erhebungsergebnisse auf die Gesamtheit der Träger der betrieblichen Altersversorgung auch anhand weiterer Datenquellen durchzuführen. Erhebung und Auswertung sind nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft und nach den anerkannten fachlichen Regeln sowie unter Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten und datenschutzrechtlicher Vorgaben durchzuführen. Im Ergebnis sind insbesondere die Anzahl und der Anteil der Beschäftigten mit mindestens einer aktiven Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung zu ermitteln und Informationen über die Höhe der entrichteten Beiträge zu gewinnen. Außerdem ist aufzubereiten, wie sich die betriebliche Altersversorgung seit in Kraft treten des Altersvermögensgesetzes entwickelt hat und in welchem Umfang eine steuerliche Förderung in Anspruch genommen worden ist. Es sind zwei wissenschaftliche Berichte zu erstellen (Endbericht, Methodenbericht), wobei sich Gliederung und Umfang grundsätzlich an den Berichten zur BAV 2021 (vgl. BMAS Forschungsbericht 618 und 618/M) orientieren sollen. Der Endbericht soll die wesentlichen Ergebnisse der Erhebung differenziert nach Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung und anderen relevanten Merkmalen darstellen und die Entwicklungen über die Zeit zusammenfassen. Der Methodenbericht soll eine genaue Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Auswahl der Befragungsteilnehmer, bei der Befragung und bei der Erstellung der Hochrechnung liefern. Zusätzlich sind die empirischen Tabellen in einem Tabellenband zu übermitteln, der für eine Veröffentlichung als Open-Data-Format geeignet ist. Wir bitten um Beachtung der anhängenden Vergabeunterlagen.
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