Umgestaltung Gökerstraße in Wilhelmshaven - Planungsleistungen Objektplanung Verkehrsanlagen LPH 2, 3, 5, 6, 8 (HOAI Teil 3, Abschnitt 4) Objektplanung Freianlagen LPH 2, 3, 5, 6, 8 (HOAI Teil 3, Abschnitt 2) Fachplanung Technische Ausrüstung LPH 2, 3, 5, 6, 8 (HOAI Teil 4, Abschnitt 2)
Stadt Wilhelmshaven, FB 30 Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle, Wilhelmshavenvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 231 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- 1.120.000 €
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Wilhelmshaven · Wilhelmshaven (Stadt) · Niedersachsen
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 20.07.2026 bis 27.07.2029
- Branche
- Ingenieurleistungen
- CPV
- 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Beschreibung
Die Stadt Wilhelmshaven beabsichtigt die Gökerstraße zwischen Schellingstraße und Bismarckstraße von der jetzigen 4-Spurigkeit auf eine 2-Spurigkeit umzugestalten. Neben den Verkehrsanlagen sind weitere Bestandteile dieser Vergabe die Objektplanung – Freianlagen, welche insbesondere die Einbindung von Grünanlagen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität beinhalten sowie die Fachplanung der Technischen Ausrüstung - Straßenbeleuchtung. Des Weiteren sollen die Erkenntnisse aus den E-Klima 2022 (Empfehlungen zur Anwendung und Weiterentwicklung von FGSV-Veröffentlichungen im Bereich Verkehr zur Erreichung von Klimaschutzzielen) in der Planung weitestgehend mitberücksichtigt werden. Zudem steht eine Verkehrsuntersuchung aus dem Jahr 2015 zur Verfügung, welche kritisch in Bezug auf die Qualitätsstufen der einzelnen Knotenpunkte überprüft sowie hinsichtlich der Verkehrsbelastungen entsprechend aktualisiert werden muss, da sie die Grundlage der Planung darstellt. Weiterhin kommt es, durch die Reduzierung der 4-Spurigkeit auf eine 2-Spurigkeit, für den ÖPNV (hier konkret die städtischen Buslinien) zu einer Verschlechterung der Taktung. Um dem entgegenzuwirken, müssen die Lichtsignalanlagen im Untersuchungsgebiet mit einer Bevorrechtigung für den ÖPNV ausgestattet werden. In diesem Zuge soll eine Verkehrssimulation erfolgen, bei der die Bevorrechtigung des ÖPNVs zur Minimierung der Verlustzeiten sowie die zu aktualisierenden Verkehrsbelastungen mit betrachtet werden. Anhand der Ergebnisse sollen die Qualitätsstufen für die entsprechenden Knotenpunkte dargestellt und wenn nötig, Alternativlösungen gegeben werden.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt IST Ingenieurbüro für Straßen- und Tiefbau Tjardes · Rolfs · Titsch PartG mbB aus Schortens am 27.03.2026.
- Los 1IST Ingenieurbüro für Straßen- und Tiefbau Tjardes · Rolfs · Titsch PartG mbB, Schortens27.03.2026
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