Untersuchung von PFAS (20), AOF und TFA in industriellen und gewerblichen Abwassereinleitungen
Landesamt für Umwelt, MainzFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 173 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Mainz (Stadt) · Rheinland-Pfalz
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 11.05.2026 bis 31.12.2029
- Für KMU geeignet
- keine Angabe des Auftraggebers
- CPV
- 90700000 Dienstleistungen im Umweltschutz71600000 Technische Tests, Analysen und Beratung · 71900000 Labordienste
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Die ubiquitäre Verbreitung von PFAS (Per- oder Polyfluorierte Alkylsubstanzen) ist aktuell ei-nes der bestimmenden Themen in Umwelt, Politik und Gesellschaft weltweit. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) hat vor die-sem Hintergrund das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt (LfU) beauftragt, im Bundes-land Rheinland-Pfalz industrielle und gewerbliche Abwassereinleitungen auf PFAS zu unter-suchen, ebenso bei Bedarf in Oberflächengewässern oder im Ablauf von kommunalen Klär-anlagen. Aufgrund der unüberschaubaren Anzahl möglicher PFAS-Verbindungen liegt der Fo-kus des Messprogramms auf rechtlich-verankerten PFAS mit Anlehnung an die EU-Trinkwas-serrichtlinie (2020/2184). Konkret werden die Summe der PFAS gemäß EU-Amtsblatt C/2024/4910 (PFAS 20), der Summenparameter Adsorbierbares organisch gebundenes Fluor (AOF) sowie der Einzelstoff Trifluoressigsäure (TFA) im Messprogramm berücksichtigt. Es wird gemäß Paramterumfang je Einzelbeauftragung vergütet und durch den Auftragnehmer (AN) mit Sammelrechnung quar-talsweise beim Auftraggeber (AG) in Rechnung gestellt.