Tender Republic Ausschreibungen

Vertiefung Liegewanne Außenhafenkai einschl. Kampfmittelräumung

Niedersachsen Ports GmbH & Co. KGFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 42 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Direktvergabe mit Teilnahmewettbewerb
Ort der Leistung
Emden · Niedersachsen
Veröffentlicht
Branchen
Tiefbau, Bau
CPV
45240000 Wasserbauarbeiten45241000 Bauarbeiten für Häfen · 90523100 Beseitigung von Waffen und Munition

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beauftragung mit Leistungen zur Vertiefung der Liegewanne im Außenhafenkai im Bereich der Poller 15 bis 30 einschließlich der Kampfmittelräumung. Der Seehafen Emden besteht im Wesentlichen aus dem tideabhängigen Außenhafen sowie dem tidefreien Binnenhafen mit weiteren Hafenbecken. Hinzu kommen noch die tideoffenen Anleger Emskai und Emspier mit Dalbenliegeplatz. Im Emder Außenhafen werden Liegewannen und Zufahrten in unterschiedlicher Ausbautiefen vorgehalten und regelmäßig im Rezirkulationsverfahren unterhalten. Für die Abwicklung tiefergehender Schiffe muss im Bereich der Poller 15 bis 30 die vorhandene Liegewanne auf einer Fläche von 400 m x 50 m um etwa 1 m von -8,12 m SKN (LAT) auf eine Wassertiefe von – 9,20 m SKN (LAT) vertieft werden. Das entnommene Material soll in das NPorts-eigene Spülfeld oder die Baggergutbehandlungsanlage des WSA im Wybelsumer Polder verspült werden. Da für den Bereich keine Kampfmittelfreiheit besteht, wurde im Vorfeld eine Kampfmittelsondierung zur Lokalisierung möglicher Bombenblindgänger ab Kalibergröße 50 kg aufwärts durchgeführt. Dabei konnten in einen rd. 6 m breiten Streifen vor der Spundwand aufgrund der vorhandenen Störungen keine Aussage getroffen werden. In der übrigen Fläche wurden 44 Verdachtspunkte festgestellt, die geräumt werden müssen. Der 6 m breite Streifen vor der Spundwand muss ebenfalls manuell durch Taucher überprüft werden. Dieses Verfahren wird als Freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 Nr. 3, § 3a Abs. 3 VOB/Ai.V.m. § 4 Abs. 2 Niedersächsischen Wertgrenzenverordnung (NwertVO) durchgeführt. Es handelt sich nicht um eine europaweite Ausschreibung, da der EU-Schwellenwert zur Vergabe von Bauleistungen nicht erreicht wird. Die freihändige Vergabe wird zweistufig durchgeführt. Auf der ersten Stufe, dem Teilnahmewettbewerb, prüft der Auftraggeber die Eignung der Bewerber bezogen auf die verfahrensgegenständlichen Leistungen. Auf der zweiten Stufe, der Angebotsphase, fragt der Auftraggeber von den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern zunächst ein sog. erstes Angebot, mit dem in die Verhandlungsphase eingetreten wird, ab. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, den Auftrag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis. Im Angebotsschreiben ist die für die Bauleitung vorgesehene Person sowie die verantwortliche Person im Sinne des § 19 SprengstoffG zu benennen. Vertiefung Liegewanne, Hafenbecken, Kampfmittekräumung

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