Werkvertrag für eine Desktopstudie zum wissens- und techniksoziologischen Forschungsstand zur polizeilichen Datenverarbeitung
Deutsches Institut für MenschenrechteFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 1481 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Ort der Leistung
- Berlin · Berlin
- Veröffentlicht
- Branche
- Wartung und Instandhaltung
- CPV
- 50000000 Reparatur- und Wartungsdienste51000000 Installation (außer Software) · 55000000 Dienstleistungen des Hotel- und Gaststättengewerbes und des Einzelhandels · 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen · 70000000 Immobiliendienste · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen · 75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung · 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht · 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Das Deutsche Institut für Menschenrechte e. V. ist die Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Es trägt als unabhängige Einrichtung zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in und durch Deutschland bei. Zu seinen Aufgaben gehören u. a. Politikberatung, Menschenrechtsbildung und anwendungsorientierte Forschung zu menschenrechtlichen Themen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Es wird vom Deutschen Bundestag finanziert. Das Institut ist zudem mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet. Das Institut vergibt einen Werkvertrag zur Aufarbeitung und Zusammenfassung des wissens- und techniksoziologischen Forschungsstandes zur polizeilichen Datenverarbeitung. Inhalt und Umfang der Leistungen Im Rahmen seiner Themenlinie zur Inneren Sicherheit möchte sich das Institut verstärkt mit der polizeilichen Datenverarbeitung befassen. Dabei soll es insbesondere darum gehen, welche Diskriminierungsrisiken in diesem Feld bestehen. Vor diesem Hintergrund schreibt das Institut eine Werkleistung aus, in welcher der aktuelle wissens- und techniksoziologische Forschungsstand auf 15-20 Seiten aufgearbeitet werden soll. Die Quellen sollen in einer (Citavi-kompatiblen) Bibliografie dokumentiert werden. Der Fokus der Recherche soll auf folgenden Aspekten liegen: Ko-Produktion polizeilichen Wissens in und durch elektronische Datenverarbeitung Relevanz der polizeilichen Datenverarbeitung für die operative Polizeiarbeit Die Werkleistung besteht aus folgenden Produkten: 15-20-seitige Aufarbeitung des Forschungsstands für den internen Gebrauch, geliefert als .docx-Dokument in Formatvorlage des DIMR Bibliografie (in Citavi 6 oder Citavi-kompatibel) nach Zitierrichtlinien des Instituts Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in kleinem Kreis am Institut (online) Zeitplan Angebotsfrist: 15.09.2022 Die Entscheidung über den Zuschlag ist für den 23.09.2022 geplant. Fristen: Erster Entwurf des Berichts bis 31.10.2022 Finale Fassung des Berichts nach Einarbeitung von Kommentaren bis 30.11.2022 Geschätzte Anzahl benötigter Arbeitstage: 20-25 Zuschlagsvoraussetzungen Sie haben ein Studium der Soziologie, Kriminologie oder eines vergleichbaren Faches abgeschlossen und weisen Erfahrung in der Auswertung qualitativer Daten nach. Sie verfügen über (idealerweise mehrjährige) Erfahrung in der sozialwissenschaftlichen Befassung mit dem Thema polizeiliche Datenverarbeitung oder verwandten Themenfeldern (etwa: Informatisierung von Verwaltung oder Soziologie der Statistik). Wir bewerten Ihr inhaltliches Angebot mit 70 % (Expertise, Herangehensweise) und Ihr finanzielles Angebot mit 30 %. Wir streben eine gleichmäßige Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen in der Arbeit des Instituts an und möchten den Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte, Schwarzen Personen/PoC und Menschen mit Behinderungen erhöhen und ermutigen zur Bewerbung. Kontakt Bitte schicken Sie Ihr Angebot mit folgenden Unterlagen bis zum 15.09.2022 per E-Mail mit dem Betreff “WV Polizei DV” an unten stehenden Kontakt. Lebenslauf (ohne Foto) mit Bezug auf die o.g. Kompetenzen Anschreiben mit Auflistung der geschätzten Arbeitsschritte und –tage für das Werk sowie die zeitliche Verfügbarkeit Tagessatz Nach Möglichkeit ein Textbeispiel und/oder andere Referenzen Eric Töpfer Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa Telefon: +49 30 259 359 20 E-Mail: toepfer(at)dimr.de Werkvertrag, WV, Forschung, wissenschaftlich, Studie, Menschen, Datenverarbeitung
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