Zentralisierung der Abwasser- und Schlammbehandlung in der VG Ransbach-Baumbach - KA Haiderbach
Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, Ransbach-Baumbachvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 139 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Breitenau · Westerwaldkreis · Rheinland-Pfalz
- Veröffentlicht
- CPV
- 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros · 71314100 Dienstleistungen im Elektrobereich · 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Beschreibung
Die Verbandsgemeinde Ransbach Baumbach betreibt zur Reinigung des anfallenden Abwassers aus den jeweiligen Einzugsgebieten neben der Hauptkläranlage Hundsdorf (Ausbaugröße 17.250 EW) u. a. die mechanisch-biologische Kläranlage Haiderbach (Ausbaugröße 3.000 EW) sowie die beiden Teichkläranlagen Sessenbach (Ausbaugröße 900 EW) und Wirscheid (Ausbaugröße 400 EW). Es ist vorgesehen, die Kläranlage Hundsdorf zukünftig als zentrale Anlage zur Behandlung des Klärschlamms aller von der VG betriebenen Kläranlagen zu betreiben. Die hierfür erforderlichen Ausbaumaßnahmen (u. A. Umstellung der Verfahrensführung auf Schlammfaulung) befinden sich derzeit bereits in der Planung. Die Planung der weiteren Zentralisierungsmaßnahmen (Umbauarbeiten auf der KA Haiderbach; Anschluss der Teichkläranlagen Wirscheid und Sessenbach an die KA Hundsdorf) werden in getrennten Fachlosen ausgeschrieben. Gegenstand dieses Loses sind die Umbaumaßnahmen auf der KA Haiderbach. Die Kläranlage Haiderbach wurde 1998 als mechanisch-biologische Kläranlage für eine Ausbaugröße von 3.000 EW in Betrieb genommen. Die Anlage ist aufgrund gestiegener Zulauffrachten im Hinblick auf das damalige Abwasserreinigungsziel mit simultaner Schlammstabilisierung überlastet. Zukünftig ist zudem noch ein Anschluss der Teichkläranlage Kausen der VG Dierdorf an die Kläranlage geplant. Um dies zu realisieren, soll die Anlage gemäß einer Studie aus dem Jahr 2025 nach der dort als Vorzugsalternative 3 identifizierten Lösung mit einem Vorklärbecken ausgestattet und zukünftig nur als nährstoffeliminierende Abwasserreinigungsanlage betrieben werden.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH aus Thür für 494.819 € am 14.08.2026. 5 Angebote gingen ein.
- Los 1Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH, Thür14.08.2026 · 494.819 €494.819 €
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