Zukunft Bau - BNB 2.0 Ausarbeitung Kriterium Akustik
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, BonnFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 825 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- CPV
- 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Beschreibung
Das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) berücksichtigt bisher Systemvarianten für unterschiedliche Nutzungstypologien von Nichtwohngebäuden, wie z. B. Büro- und Verwaltungsgebäude, Unterrichtsgebäude und Laborgebäude für die Module Neubau und Komplettmodernisierung. In der bisherigen BNB-Version werden bauakustische Anforderungen im Kriterium „4.1.1 Schallschutz“ und raumakustische Anforderungen im Kriterium „Akustischer Komfort“ beschrieben. Für die Version BNB 2.0 sollen diese beiden Kriterien zu einem Steckbrief mit den Indikatoren Bauakustik und Raumakustik zusammengefasst und im Sinne einer gebäudeübergreifenden Bewertung (BNB Vario) weiterentwickelt werden. Zum einen werden damit zwei ohnehin korrespondierende Gebiete der Akustik gebündelt, die beide die Zufriedenheit und Gesundheit der Nutzer unterstützen. Zum anderen trägt die Zusammenfassung und die gebäudeübergreifende Anwendung zur Übersichtlichkeit und Kompaktheit des Bewertungssystems bei. Mit der Zusammenführung und Weiterentwicklung der aktuellen BNB-Kriterien Schallschutz und Akustischer Komfort zu einem gemeinsamen Kriterium „Akustik“ mit den Indikatoren Bauakustik und Raumakustik ist die Bewertungsmethode anzupassen und eine Bewertungshilfe in Excel zu entwickeln, die im Ergebnis aus Einzelbewertungen eine Gesamtbewertung pro Indikator und für das Kriterium insgesamt generiert. Für die gebäudeübergreifende Bewertung der Akustik im Sinne der variablen Anwendung (BNB-Vario) sind Methoden zu entwickeln, die eine praktikable spezifische Anwendung je nach Qualitätserfordernis einer Raumnutzungsart ermöglichen. Aufgrund der unterschiedlichen Bewertungsgegenstände, nämlich einerseits die Bewertung von Bauteilqualitäten in der Bauakustik und andererseits die Bewertung von Räumqualitäten in der Raumakustik, sind zunächst beide Indikatoren dahingehend zu untersuchen, inwieweit die Anforderungswerte auf eine gebäudeübergreifende nutzungsspezifische Bewertungssystematik angepasst werden müssen bzw. können.