Zukunft Bau - Leitfaden Klimafolgenangepasstes Sanieren
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, BonnFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 250 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- CPV
- 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung22100000 Gedruckte Bücher, Broschüren und Faltblätter
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Das Klima verändert sich spürbar - auch in Deutschland nehmen Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen und Hochwasser zu. Das Bauwesen zeigt dabei eine hohe Verletzbarkeit, was zu erheblichen Sachschäden und gesundheitlichen Risiken führen kann. Während frühere Projekte wie Zukunft Bau 18.33 und 21.13 den Fokus auf klimafolgenangepasstes Bauen im Neubau legten, rückt angesichts von Ressourcen- und Klimaschutzzielen die Um- und Weiternutzung und Sanierung des Bestands zunehmend in den Mittelpunkt. EU- und Bundesvorgaben, etwa durch die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) und das Gebäudeenergiegesetz (GEG), treiben die energetische Sanierung voran - eine Verpflichtung zur Klimafolgenanpassung besteht bisher jedoch nicht. Dennoch bieten aktuelle Sanierungen die Chance, mit geringem Mehraufwand auch Klimafolgenanpassung mitzudenken, Schäden zu vermeidenund Synergien mit dem Klimaschutz zu nutzen. Eine integrierte Planung erhöht die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden und Quartieren und spart langfristig Kosten. Gerade für die integrierte Betrachtung von Klimaschutz und Klimaanpassungfehlen bisher praxisorientierte Planungshilfen. Sanierungen und Wiederaufbau nach einem Schadensereignis sind ebenfalls im Fokus. Ziel des Projektes ist daher die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens zum Klimafolgenangepassten Sanieren im Bestand (Teil B). Dazu ist eine tiefgreifende Grundlagenermittlung zu erstellen in Form eines Forschungsberichtes, um vorhandenes Wissen zur Integration von Klimafolgenanpassung im Gebäudebestand zusammenzuführen und bestehende Wissenslücken systematisch zu schließen (Teil A).