Zweite Evaluierung des Naturschutzgroßprojekt Landschaft der Industriekultur Nord (LIK.Nord) 2024
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- CPV
- 92533000 Dienstleistungen von Naturschutzgebieten
Beschreibung
Zweck des Monitorings im Rahmen der Evaluierung ist die Erfolgskontrolle der Maßnahmen und die Zustandskontrolle der Maßnahmenflächen. Es findet also sinnvollerweise auf Flächen statt, bei denen die Maßnahmen lange genug abge-schlossen sind, um eine (Wieder)Besiedlung der Flächen mit den Zielarten zu er-möglichen. Das ist grundsätzlich der Fall bei den Landschaftslaboren "Neuerfin-dung der Bergmannskuh" und "Bergbaufolgelandschaft" sowie im Bereich rund um Halde und Absinkweiher Göttelborn im Landschaftslabor "Forstwirtschaft und natür-liche Prozesse". Gegenstand der Untersuchung sind Organismengruppen mit hoher Aussagekraft und relativ einfacher Erhebbarkeit, um den Ressourceneinsatz sehr effizient zu halten. Diese Voraussetzungen erfüllen Heuschrecken, Amphibien, Libellen, Reptilien sowie Farn- und Blütenpflanzen. Vögel und Fledermäuse sind weniger gut geeignet, da sie einen (zu) hohen Raum-anspruch haben und keinen unmittelbaren Bezug zur Maßnahmenfläche erlauben. Tagfalter reagieren nicht schnell genug auf die vorrangig eingesetzten Maßnah-mentypen. Die Artengruppen wurden daher in der Zwischenevaluierung nicht berücksichtigt, werden jedoch nun vergleichbar den Untersuchungen zum PEPL auf ausgewählten Flächen untersucht. Zweite Evaluierung des Naturschutzgroßprojekt Landschaft der Industriekultur Nord (LIK.Nord) 2024