Zweite Evaluierung des Naturschutzgroßprojektes Landschaft der Industriekultur Nord (LIK.Nord) 2024
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und VerbraucherschutzFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 1055 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz Keplerstraße 18 66117 Saarbrücken Deutschland
- Veröffentlicht
- CPV
- 92533000 Dienstleistungen von Naturschutzgebieten
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Zweck des Monitorings im Rahmen der Evaluierung ist die Erfolgskontrolle der Maßnahmen und die Zustandskontrolle der Maßnahmenflächen. Es findet also sinnvollerweise auf Flächen statt, bei denen die Maßnahmen lange genug abge-schlossen sind, um eine (Wieder)Besiedlung der Flächen mit den Zielarten zu er-möglichen. Das ist grundsätzlich der Fall bei den Landschaftslaboren "Neuerfindung der Bergmannskuh" und "Bergbaufolgelandschaft" sowie im Bereich rund um Halde und Absinkweiher Göttelborn im Landschaftslabor "Forstwirtschaft und natürliche Prozesse". Gegenstand der Untersuchung sind Organismengruppen mit hoher Aussagekraft und relativ einfacher Erhebbarkeit, um den Ressourceneinsatz sehr effizient zu halten. Diese Voraussetzungen erfüllen Heuschrecken, Amphibien, Libellen, Reptilien sowie Farn- und Blütenpflanzen. Vögel und Fledermäuse sind weniger gut geeignet, da sie einen (zu) hohen Raumanspruch haben und keinen unmittelbaren Bezug zur Maßnahmenfläche erlauben. Tagfalter reagieren nicht schnell genug auf die vorrangig eingesetzten Maßnahmentypen. Die Artengruppen wurden daher in der Zwischenevaluierung nicht berücksichtigt, werden jedoch nun vergleichbar den Untersuchungen zum PEPL auf ausgewähl-ten Flächen untersucht. Zweite Evaluierung des Naturschutzgroßprojektes Landschaft der Industriekultur Nord (LIK.Nord) 2024