Brückenschlag für Hamburg - Planungsleistungen und Bauleistungen für Erdbau und Straße
Den Auftrag „Brückenschlag für Hamburg - Planungsleistungen und Bauleistungen für Erdbau und Straße“ hat Depenbrock Bau GmbH & Co. KG aus Stemwede gewonnen: Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH) erteilte den Zuschlag am 31.08.2026 über 12.000.000 €. Die Vergabe lief als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb mit Frist für Teilnahmeanträge am 01.06.2026, Leistungsort ist Hamburg, es ging 1 Angebot ein.
Bekannt gemacht wurde der Zuschlag am 06.10.2026; zwischen Fristende und Zuschlagsentscheidung lagen 91 Tage. Ausgeschrieben war eine Bauleistung; veröffentlicht wurde die Ausschreibung am 29.04.2026. Das Verzeichnis ordnet den Auftrag der Branche Abbruch und Erdarbeiten zu, maßgeblich ist der CPV-Code 45100000 (Baureifmachung). Weitere CPV-Codes laut Bekanntmachung: 45111230 (Baugrundverfestigungsarbeiten) und 45112000 (Aushub- und Erdbewegungsarbeiten). Bei Ausschreibungen für Abbruch und Erdarbeiten in Hamburg gingen 2025 im Median 6 Angebote ein. Alle Angaben stammen aus den Bekanntmachungen des Auftraggebers Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH) und stehen im Ausschreibungsverzeichnis von Tender Republic, Stand 14.10.2026.
- Zuschlag
- Zuschlagsentscheidung am , veröffentlicht am
- Gewinner
- Depenbrock Bau GmbH & Co. KG, Stemwede
- Zuschlagswert
- 12.000.000 €
- Angebote
- 1
- Teilnahmeanträge bis
- vor 135 Tagen abgelaufen
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, BauleistungNach einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb verhandelt der Auftraggeber mit ausgewählten Bewerbern (§ 17 VgV).
- Ort der Leistung
- Hamburg · Hamburg
- Auftraggeber
- Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH, Hamburg
- Veröffentlicht
- Branchen
- Abbruch und Erdarbeiten, Bau
- CPV
- 45100000 Baureifmachung45111230 Baugrundverfestigungsarbeiten · 45112000 Aushub- und Erdbewegungsarbeiten · 45112500 Erdbewegungsarbeiten · 45221000 Bauarbeiten für Brücken, Tunnel, Schächte und Unterführungen · 45233000 Bauarbeiten, Fundamentierungsarbeiten und Oberbauarbeiten für Fernstraßen und Straßen · 45233120 Straßenbauarbeiten · 71311220 Dienstleistungen im Straßenbau
Angaben aus den Bekanntmachungen von Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH (Ausschreibung vom 29.04.2026, Zuschlagsbekanntmachung vom 06.10.2026). Stand: , täglich aktualisiert. So entsteht das Verzeichnis · Fehler melden · Datenschutz und Widerspruch
Beschreibung laut Bekanntmachung
Die Freihafenelbbrücke (FHEB) wurde durch einen Schiffsanprall am 28.10.2025 beschädigt. Nachfolgende Untersuchungen und Überprüfungen der HPA haben ergeben, dass die Brücke nicht vor Ort reparabel ist, nicht mehr verkehrssicher genutzt werden kann und das Mittelteil schnellstmöglich ausgebaut werden muss. Die Straße inkl. Fuß- und Radweg und die mittlere Schiffsdurchfahrt sind gesperrt. Im selben Zeitraum wurde bei Untersuchungen an verschiedenen Bauwerken in der Trasse Neue Elbbrücken (B4/B75) festgestellt, dass diese Bauwerke in einem schlechteren Zustand sind, als bisherige Prüfungen erwarten ließen. Dies führt dazu, dass in den kommenden Jah-ren immer wieder mit unterschiedlichen, erheblichen Einschränkungen an den Bauwerken dieser Trasse für Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten zu rechnen ist. Die zeitliche Überlagerung mit den Folgen der Schiffshavarie und die zu beobachtenden verkehrlichen Auswirkungen erzeugen eine besondere zeitliche Dringlichkeit für eine Abhilfe. Sperrungen im Bereich der Neuen Elbbrücken führen zu deutlich eingeschränkten Verkehrskapazitäten, die über einen mehrjährigen Zeitraum zu den relevanten Tageszeiten zu Ver-kehrsverhältnissen führen, die weder für den Pendler- noch für die Verkehre des Hamburger Hafens hinnehmbar sind. Um Abhilfe zu schaffen ist geplant, einen Brückenzug unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken errichten. Die Brücke soll Ende 2027 fertiggestellt werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Bau und die integrierte Planung eines Brückenzuges über die Norderelbe in Hamburg. Für eine schnelle Herstellung des Brückenzuges werden Brückengeräte für die militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung genutzt. Der Brückenzug wird als Einfeldträger-Kette aus D-Brücken und S-Brücken in Abhängigkeit von der erforderlichen Stützweite ausgebildet. Diese Brückenelemente werden von der Auftraggeberin voraussichtlich vom Bund gemietet. Es wird ein Vertragspartner gesucht, der die laufenden Planungen in der Entwurfsplanung übernimmt und fortsetzt (Stufe 1 der Beauftragung) sowie nach Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft zur Realisierung einer Behelfsbrücke voraussichtlich Ende November 2026 mit den Bauarbeiten beginnt (Stufe 2 der Beauftragung) und diese bis Ende 2027 abschließt. Der Auftragnehmer hat auf Basis der vorhandenen Unterlagen eine ausführungsreife Planung zu entwickeln und parallel die erforderlichen Leistungen zur Kampfmittelfreimachung zu erbringen. Dies umfasst die Prüfung und Fortschreibung von Räumkonzepten, Sondierungsmaßnahmen zur Befreiung von Kampfmittelverdacht sowie ggf. die technische Unterstützung der fachgerechten Räumung und Entsorgung vorhandener Kampfmittel unter Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Die Planung für die Ausführung beinhaltet insbesondere die Freimachung von Bewuchs, Bodenbelägen und sonstiger Bausubstanz, Erdbaumaßnahmen zur Herstellung der Rampenkörper einschließlich Geländeaufhöhungen, die Planung von Baugrundverbesserungen nach erweiterten Baugrunderkundungen sowie die Dimensionierung erforderlicher Verbaukonstruktionen, insbesondere in Form von rückverankerten Spundwänden oder vergleichbaren Systemen sowie die Planung für den Straßenbau, unterBerücksichtigung der Belastungsklasse 100, einschließlich der Anschlussbereiche. Darüber hinaus sind die Rampenbereiche im Bereich der Widerlager unter Einsatz von Stabilisierungssäulen auszubilden und ein schlüssiges Bauablaufkonzept unter Berücksichtigung der verkehrlichen Anforderungen zu entwickeln. Sollten im Laufe der Planung provisorische Flächenbefestigungen oder Baustraßen benötigt werden, sind diese ebenfalls Gegenstand dieser Beauftragung.
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