Rahmenvereinbarung Werkschutz 2027-2033
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH vergibt „Rahmenvereinbarung Werkschutz 2027-2033“ in Darmstadt, Hessen; die Angebotsfrist endet am 10.11.2026 um 09:00 Uhr. Die Vergabe läuft als offenes Verfahren für eine Dienstleistung, einen geschätzten Auftragswert nennt die Bekanntmachung nicht, veröffentlicht wurde die Ausschreibung am 09.10.2026.
Der Vertrag ist vom 01.04.2027 bis zum 31.03.2033 angelegt, also auf 72 Monate. Zwischen Veröffentlichung und Fristende liegen 32 Tage. Laut Bekanntmachung ist der Auftrag für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Maßgeblich für die Einordnung ist der CPV-Code 79000000 (Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit). Weitere CPV-Codes laut Bekanntmachung: 79700000 (Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten) und 79710000 (Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten). Alle Angaben stammen aus der Bekanntmachung des Auftraggebers GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH und stehen im Ausschreibungsverzeichnis von Tender Republic, Stand 13.10.2026.
- Angebote bis
- in 28 Tagen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, DienstleistungJedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben (§ 15 VgV).
- Ort der Leistung
- Darmstadt · Hessen
- Auftraggeber
- GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 01.04.2027 bis 31.03.2033
- Für KMU geeignet
- ja, laut Bekanntmachung
- CPV
- 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit79700000 Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten · 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten · 79992000 Empfangsdienste
Angaben aus der Bekanntmachung von GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH vom 09.10.2026; verbindlich sind die Vergabeunterlagen auf dtvp.de. Stand: , täglich aktualisiert. So entsteht das Verzeichnis · Fehler melden · Datenschutz und Widerspruch
Die Vergabeunterlagen liegen auf dtvp.de; den Link sehen registrierte Nutzer: Kostenlos registrieren oder anmelden.
Beschreibung laut Bekanntmachung
Die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH betreibt in Darmstadt eine der weltweit führenden Teilchenbeschleunigeranlagen für die Forschung. Auf dem Gelände sind rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt; hinzu kommen jährlich über 1.100 Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus aller Welt sowie durchschnittlich rund 120 Besucher pro Tag. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht mit der Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR) eines der größten Forschungsbauvorhaben Europas. Die AG sind verpflichtet, Rechtsvorschriften zum Schutz von Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit, Eigentum und sonstigen Rechten von Personen einzuhalten sowie Rechtsgüter Dritter vor Schäden zu schützen, die von den Liegenschaften, Gebäuden und technischen Anlagen ausgehen können. Zugleich sollen sich Beschäftigte, Gäste und Nutzer der Gebäude und Flächen sicher und willkommen fühlen. Zur Erfüllung dieser Ziele bedienen sich die AG der Fachkompetenz und Leistungsfähigkeit des AN. Der Werkschutz nimmt auf dem Forschungscampus eine Schlüsselrolle ein: Er schützt Personen, Gebäude, Anlagen und Werte, sichert den geordneten Zutritt, wirkt bei der Gefahrenabwehr mit und ist rund um die Uhr Anlaufstelle für Beschäftigte und Gäste. AG und AN verstehen die Zusammenarbeit als partnerschaftliches Dienstleistungsverhältnis, das auf Zuverlässigkeit, Qualität, Transparenz, Vertrauen und kontinuierlicher Verbesserung beruht. Der AN verpflichtet sich, die ihm übertragenen Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt zu erfüllen und alles nach den konkreten Umständen Erforderliche und Zumutbare zu tun, was der Zielerreichung dient. Er verschafft sich hierzu Kenntnisse über die vertragsgegenständlichen Flächen und Gebäude, die ihn in die Lage versetzen, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu organisieren und bedarfsgerecht umzusetzen sowie den AG zu informieren. Wesentliche Voraussetzung dafür ist der Einsatz von geeignetem, geschultem Stammpersonal. Dies vorausgeschickt, schließen die Vertragsparteien diesen Vertrag. Zielsetzung Ziel des Rahmenvertrags ist die Sicherstellung eines professionellen, verlässlichen und zugleich flexiblen Werkschutzes für die Liegenschaften der GSI und der FAIR. Der AN gewährleistet durch qualifiziertes Personal und definierte Sicherheitsprozesse insbesondere: - den Schutz von Personen (Beschäftigte, Gäste, Besucher, Fremdfirmen), - den Schutz von Gebäuden, Anlagen, kritischer Infrastruktur, Sachwerten und Informationen, - die Kontrolle von Zutritt und Zufahrt sowie einen repräsentativen Empfangsdienst, - die Überwachung sicherheitsrelevanter Einrichtungen und die qualifizierte Alarm- und Interventionsbearbeitung, - die Mitwirkung an Gefahrenabwehr, Notfall- und Krisenmanagement, - einen störungsfreien Betriebsablauf sowie die Unterstützung der betrieblichen Abläufe der Auftraggeber (AG). Organisatorisch verfolgen dieAG das Ziel, den Leistungsumfang während der Vertragslaufzeit flexibel und bedarfsgerecht steuern zu können. Grund hierfür ist insbesondere die laufende FAIR-Baumaßnahme, die sukzessive Übernahme des Betriebs von Gebäuden und Flächen der FAIR GmbH durch die GSI, die derzeit noch nicht abschließend entschiedene Umsetzung des Perimetersdoppeltchutzes sowie mögliche neue Vorgaben aus der Baugenehmigung. Der genaue Leistungsbedarf (Umfang, Zeitpunkte, Schwerpunkte) kann zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht abschließend bestimmt werden.