V363_2025 – HiPOLE – Oberflächenanalyseplattform
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB), Berlinvergeben
- Frist
- in 586 Wochen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Lieferung
- Ort der Leistung
- Jena · Jena (Stadt) · Thüringen
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 01.07.2026 bis 15.08.2026
- Branche
- Labor und Messtechnik
- CPV
- 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
Beschreibung
Als eines von 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beschäftigt das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) rund 1.400 Mitarbeiter an den Standorten Berlin-Wannsee und Berlin-Adlershof – und verfügt über einen Gesamthaushalt von zirka 110 Millionen Euro. Das HZB arbeitet eng mit den Universitäten und Fachhochschulen in Berlin-Brandenburg zusammen. Das HZB forscht an Lösungen für eine klimaneutrale Gesellschaft. Forschende entwickeln und optimieren effiziente und preiswerte Materialien für Solarzellen, Batterien und Katalysatoren. Diese Energiematerialien sind wesentliche Bausteine auf dem Weg in eine CO2-neutrale und sichere Energieversorgung. Wichtigstes Werkzeug ist die Röntgenquelle BESSY II, welche intensives Licht im weichen Röntgenbereich liefert. Damit wird der Aufbau von Energie- und Quantenmaterialien sowie ihre Funktionsweise untersucht. Das HZB forscht auch an neuen Konzepten für beschleunigerbasierte Röntgenquellen und entwickelt neue Instrumente mit immer höheren Messgenauigkeiten. Das HZB und die Friedrich-Schiller-Universität Jena gründeten 2023 das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE) in Jena als dauerhafte Einrichtung des HZB. Führende Expertisen in den Bereichen Energiespeicherung und Photovoltaik, polymere Materialien, künstliche Intelligenz sowie nachhaltige Chemie konnten somit gebündelt werden, um die beschleunigte wissensbasierte Erforschung nachhaltiger Polymermaterialien für skalierbare Energietechnologien voranzubringen. HIPOLE Jena basiert auf drei Forschungssäulen: • Materialdesign und Synthese • Skalierbarkeit, Prototypen und Transfer sowie • Charakterisierung, Theorie, Modellierung und Datenwissenschaften. Der Fokus liegt nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch im Transfer der Forschungsergebnisse. Aktuell sind an HIPOLE Jena rund 50 Mitarbeitende beschäftigt. Die Forschungsarbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am HIPOLE Jena, unterstützt von sieben assoziierten Mitgliedern der FSU Jena und des HZB, lassen sich fünf Forschungsbereichen zuordnen: 1. Polymere Redox-Flow Batterien, 2. Polymer-basierte Dünnschichtbatterien, 3. Photovoltaik, 4. Funktionale selbstheilende Materialien und 5. Nachhaltige Chemie. Das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena (HIPOLE Jena) beabsichtigt die Anschaffung einer mechanischen Oberflächenanalyseplattform zur Untersuchung von Materialien und Beschichtungen mit einem besonderen Fokus auf der Charakterisierung von selbstheilenden Polymeren.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Anton Paar Germany GmbH aus Ostfildern-Scharnhausen am 10.06.2026.
- Los 1Anton Paar Germany GmbH, Ostfildern-Scharnhausen10.06.2026
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